Seminare

 

 

Ahnen - Schicksal oder Kraftfeld

 

 

Fehlende Väter

 

 

Seminar am 08. - 10. November 2019. 

 

Dieses Angebot richtet sich an Auszubildende der Psychobionik, Synergetik Therapie und interessierte KlientInnen.

 

 

 

 

 

Sie denken, Sie handeln und entscheiden selbstbestimmt?

Sie halten sich für autonom und eine moderne Frau oder Mann des 21. Jahrhunderts?

 

Die Großeltern oder Urgroßeltern mit ihren Entscheidungen sind weit weg?

Der 1. oder 2. Weltkrieg ist längst Vergangenheit? Geschichte?

 

Mit nahezu jeder Einzelsitzung zeige ich Ihnen Ihre zutiefst enge Bindung an Ihre Ahnen und wie Sie in Ihrer eigenen Rolle als Frau/Mann, Mutter/Vater und als Kind geprägt sind:

 

Mama, Papa, Kind - eine heilige Familienstruktur.

Doch heute ist sie kaum noch zu finden. Viele Kinder wachsen ohne ihren leiblichen Vater auf. (Klar immer wieder fehlt auch die Mutter, doch in der Mehrheit ist der leibliche Vater der Abwesende).

Sei es durch Trennung / Scheidung oder durch die moderne Medizin, Leihmütter, Spendersamen, Homo-Ehen etc.

Die Bandbreite der Vielfältigkeit ist groß, der Wunsch nach Autonomie und Selbstbestimmung riesig, das Wissen über die Auswirkungen sehr gering.

Unsere Gesellschaft produziert Therapiefälle am laufenden Band.

 

Ein Kind mag glücklich mit seinem Stiefvater oder mit seinen zwei Müttern, bzw. Vätern aufwachsen, dennoch fehlen ihm irgendwann die Wurzeln.

Dies wird dann deutlich, wenn das Kind in der Pubertät seine Identität sucht, ein Prozess, dem sich in der Entwicklung kein Teenager entziehen kann.

 

Dass die betroffenen Mütter und Väter dies nicht wahrnehmen und so auch nicht bei ihren Entscheidungen berücksichtigen können, liegt in der Tatsache begründet, dass in vielen Familien seit Generationen die Väter fehlen (man kann kaum spüren, was einem selbst unbekannt ist) - zwei Weltkriege und viele daraus resultierende Schicksalsschläge haben ihre Spuren hinterlassen.

 

Frauen und Männer kommen zu Einzelsitzungen weil sie Probleme in der Partnerschaft haben, im Job, mit den Kindern, der Selbstfindung...

 

Suchen wir nach den Hintergründen, landen wir regelmäßig bei den Eltern, Groß- und Urgroßeltern. Deren Entscheidungen wirken bis heute und sorgen für so manches Aha-Erlebnis.

 

Vor allem die Väter aller Generationen haben mit ihren Entscheidungen die Familien aus der Bahn geworfen und werden für einen nachhaltigen Gesundungsprozess in den Familien gebraucht.

 

 

Ein Beispiel für eine Familiengeschichte - frei assoziiert - erlebe ich so oder so ählich immer wieder:

 

Die Klientin kommt, weil sie immer wieder den gleichen Typ Mann anzieht und nicht versteht, dass die Beziehungen nach ein paar Jahren regelmäßig in die Brüche gehen. 

Folgende Familiengeschichte deckt sie in der Session auf:

Die Entscheidung des Uropas, im 1. Weltkrieg das Vaterland zu verteidigen, führte zu seinem frühen Tod, so dass Uroma ohne seine Hilfe die Kinder großziehen musste.

Oma wuchs also ohne Vater auf und musste schon frühzeitig erwachsen werden, indem sie sich um die Geschwister kümmerte.

Mit diesem Hintergrund suchte sie sich einen Mann, den sie versorgen konnte und ihn zog eine starke Frau an, da er selbst in seiner Kindheit geschlagen wurde.

Mit seinem fehlenden Selbstvertrauen folgte er blind seinem Einberufungsbefehl im 2. Weltkrieg.

Und auch Oma folgte dem vorgezeichneten Weg der Mutter, alleine die Kinder zu ernähren.

Doch Opa kehrte wieder zurück, allerdings gebrochen von den Kriegsdramen, die er erleben musste.

Für seine Kinder konnte er deshalb keine Vaterqualitäten mehr aufbringen, er lebte zurückgezogen und gebeutelt von seinen Erinnerungen und so hat Mama keinen starken und liebevollen Vater erlebt.

Wie soll sie da einen Mann finden, der männlich für sie und väterlich, beschützend und stark für die Kinder ist?

Wie soll sie ihre Weiblichkeit leben, wenn doch alle Vorfahrinnen ihren Mann stehen mussten?

 

Ohne Vorbilder in der eigenen Familie kann eine solche Qualität nicht wirklich ausgeprägt werden.

 

Beide Weltkriege haben unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt und werden noch über Jahrzehnte unsere zukünftigen Entscheidungen und die daraus entstehende Geschichte bestimmen.

 

Flucht, Verlust der Heimat, Vergewaltigung, Krankheit und Tod haben viele Wurzeln und Kraft genommen und bilden damit den Hintergrund heutiger Schwierigkeiten.

 

Mit der Psychobionik greifen wir in das Geschehen ein und zeigen unseren Ahnen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen in den nachfolgenden Generationen und unserem Leben haben.

 

 

Themen in diesem Seminar:

 

- wie geschieht eine komplette Transformation der Ahnengeschichte

- Auswirkungen des Krieges oder "wie hole ich Opa vom Schlachtfeld?"

- Installieren eines Vaters, einer Mutter, die in Wirklichkeit nicht da war. Und was hat das für Auswirkungen?

- Eltern werden zum Liebespaar, warum ist das so wichtig?

- Vater und Mutterqualitäten - Männlichkeit und Weiblichkeit

- Wenn die Familie zur Kraftquelle wird

 

 

Termin:  08. bis 10. November 2019

 

Beginn:  Freitag ab 10.00 Uhr  Ende:  Sonntag ca. 14.00 Uhr

 

Kosten:  290€